Der Auftrag an die Absolventen der Bayerischen Akademie für Fernsehen (BAF) lautete auf den ersten Blick sehr einfach: Keine Vorgaben – außer das Festival in bewegte Bilder zu übersetzten. In der Kurzversion nicht länger als 4 Minuten. Das Ergebnis sollte sie selbst und (gedachte Zielgruppe…) ihre Freunde begeistern.
Das Problem: Auf dem Festival gibt es buchstäblich hunderte von Stories. Und tausende von tollen Bildern. Eine solch überwältigende Vielfalt in aussagefähige “Dreidreißig” zu packen, ist kaum möglich.
Doch das Ergebnis hat absolute Fernsehqualität. Schnelle Schnitte gegen Langeweile. Großaufnahmen dagegen bringen Ruhe und sorgen dafür, daß der Film auch im Kleinformat (Webseiten, YouTube) noch wirkt. Der Sprecher könnte ebenso gut schon 15 Berufsjahre und ein paar Fernsehpreise auf dem Buckel haben. Sorgfältig gewählte Standbilder in Fotoqualität garantieren eine unglaublich grafisch-ästhetische Wirkung.
Ein verstecktes, aber absolutes Highlight: die beim Entkorken rauchende Flasche bei 1:08 Minuten!
Um den TV-Nachwuchs in Bayern muß man sich wenig Sorgen machen. Großartiger Job, Danke Jungs!



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