Liebe Besucherinnen und Besucher!
Zur Stoßzeit des erfolgreichsten Tages in der Geschichte des Festivals ist gestern unsere Garderobe kollabiert.
Statt der angeforderten (und zugesicherten!) Profi-Ladies des Vorjahres schickte der Personaldienstleister zwei unerfahrene Kräfte in’s Gefecht. Mit den Verantwortlichen wird es kommende Woche einen extrem ungemütlichen Termin geben. Wir machen keine “Messe”, wir wollen ein Erlebnis inszenieren. Wenn auch anders als geplant: No excuses – das haben wir in dem Fall geschafft. Sehen Sie den – u.a. von mir persönlich – an Sie ausgeschenkten Prosecco als Geste aufrichtigen Bedauerns.
Nostra maxima culpa. Ich stehe mit meinem Namen dafür, daß sich so eine Nummer nie wiederholen wird.
Wie bekommt man jetzt die Kurve zu einem ansonsten tollen Tag, der auf der Haben-Seite alles bis dato Gesehene getoppt hat?
- Gemessen an den bisher verkauften Tageskarten (inkl. VVK) sah das Festival 2010 an zwei Tagen schon jetzt mehr Besucher als an allen drei Tagen des Vorjahres.
- Maker’s Mark ist um 16 Uhr die Shop-Ware ausgegangen
! - Julia Nourney hatte in ihrer kostenfreien Masterclass über die deutschsprachigen Whiskys sagenhafte 83 Teilnehmer…mit Abstand der absolute Rekord aller bisher abgehaltenen Veranstaltungen und Beleg für die hohe Attraktivität des Themas. Unsere Rede!!!!
- Die Marketing-Direktoren zweier wichtiger Unternehmen haben das Festival schon gestern eingebucht für 2011!
Wir versprechen Ihnen allen zwei Dinge:
- Dies ist nur der Anfang dessen, was hier in München noch möglich ist.
- Wir trainieren die kommenden 11 Monate, wie man Kleiderbügel aufhängt.
Ihr

Frank-Michael Böer



am 21. Februar 2010 um 14:37
Es wäre aber auch nötig gewesen die Kasse nicht erst um 14 Uhr , sondern schon um 13-13:30 zu öffnen das hätte die Warteschlange und Wartezeit beim Einlass verhindert !!
am 21. Februar 2010 um 15:29
Hallo. War wirklich Chaos mit der Garderobe am Samstag. Freue mich jetzt schon auf die Besserung für nächstes Jahr. Aber das Festival entschädigte für alles. War einfach Super.
am 21. Februar 2010 um 21:25
Nach drei Masterclasses, einigen Tastings und einer halben Stunde anstehen an der Garderobe konnte ich dem angebotenen Prosecco absolut nichts abgewinnen. Meine Gedanken waren da mehr bei der Nacht auf dem Münchner Bahnhof, die schon in erreichbare Nähe rückte…
Vielleicht wäre das Warten ja nicht so schwer gefallen, wenn wir vorher noch was ordentliches zu Essen aufgetrieben hätten. Leider war die Gastronomie ähnlich überfordert wie die Garderobe. Ich hatte das alte Partyzelt mit den Steaksemmeln gern.
Zurück zur Gerderobe. Besonders angetan war ich auch von der Umsicht des Personals, die auf meinen Hinweis auf eine bevorstehende Prügelei nahe der Theke mit einem entschlossenen “Da kommt dann schon wer!” antwortete. Auch der Hinweis, vielleicht mal die Anstehenden zu informieren wie es wohl weitergeht, wurde sofort an einen hinter der Tür stehenden (oder unsichtbaren) Kollegen weitergegeben. Eine Auskunft gab es dann, die Garderobenleute würden halt so schlecht bezahlt. Waren das die zwei Euro Garderobengebühr oder die fünf Euro höheres Eintrittsgeld? Nach einem weiteren Viertelstündchen ist unsere Garderobe dann aufgetaucht, der Zug noch zu erreichen. Somit konnte ich die weitere Entwicklung nicht mehr verfolgen… Alles in allem ein gelungener Abschluss eines Whiskyfestivals, das nicht mehr ist, was es mal war. Grösse ist nicht alles.
am 22. Februar 2010 um 10:32
Also von dem (extra und persönlich) ausgeschenkten Prosecco haben wir nach 45 Minuten Wartezeit vor der Garderobe nichts mitbekommen ?! Habe selten so überfordertes, unqualifiziertes Personal gesehen. Abgesehen davon haben sich auch einige Leute in der Schlange (Drängler, etc) echt daneben benommen. Aber das ist eine andere Sache.
Den Vorschlag, das man doch bitte die Kasse und die Garderobe vor 14 Uhr öffnen sollte halte ich für definitiv angebracht, es war dann doch recht ungemütlich draussen – weil eben doch sehr viele um 14 Uhr Einlas begehrten.
Die Gastronomie war zwar sehr höflich, aber nicht der Bringer. Die Steaksemmeln wären besser gewesen !!! Vielleicht solltet ihr das mal ins Auge fassen.
Von den Räumlichkeiten an sich war ich wirklich begeistert (!!) nur hat es definitiv an Sitzgelegenheiten gemangelt. Grade wenn man 5 od. 6 Std dort ist (wie wir es waren) möchte man auch mal irgendwann sitzen. Und die wenigen Möglichkeiten waren halt dann doch dauerbelegt.
Im großen und ganzen ein gelungenes Festival mit Potential zur Verbesserung. Ich freu mich auf 2011.
am 22. Februar 2010 um 15:57
Auch ich durfte Garderobenchaos am Samstag erleben: 15 Minuten bei der Abgabe um 14:30, 30 Minuten bei der Abholung um 17:30. Und dann 4 € für Jacke + Tasche. Zum Vergleich: IMOT-Messe im M.O.C am gleichen Tag: 1,50 € einschl. einer Tasche und nur ca. eine Minute Wartezeit.
Aber ich würde die Schuld nicht allein auf die Garderobenfrauen abschieben: Nur ein Schalter für Abgabe und Abholung, schlecht positioniert am anderen Ende der Räumlichkeiten zwischen Wand und Säule, keine Bewegungsfreiheit für die Angestellten, die sich dadurch selbst behindern.
Daher ein gut gemeinter Rat: Garderobe künftig besser positionieren und mehr und getrennte Abgabe/Abholschalter.
Zum Festival selbst: Mir hat es wieder einmal gut gefallen. Allerdings würde ich firmenunabhängige Coupons á 1 oder 2 € bevorzugen, damit man diese gezielt auch bei höherpreisigen Degustationen einsetzen kann.
am 22. Februar 2010 um 23:54
Grundsätzlich ein sehr gelungener und entdeckungsreicher Event, der sich sicher auch für den Veranstalter finanziell bestens ausgezahlt hat. Von einem kostenlosen Prosecco an der Garderobe habe ich allerdings um 21.00 Uhr nach sicher 45 Minuten in der Schlange vom Rauchersalon bis zur Garderobe und dann nochmal mindestens 20 Minuten, an der Garderobe selbst (Von vier gleichzeitig abgegebenen Jacken wurde meine erst nach langem Suchen entdeckt) nichts gesehen … Die Garderobengebühr zurückzugeben wäre hier das Mindeste gewesen und hätte vielleicht etwas über den größten Ärger hinweggeholfen (mit zwei Whiskys mehr hätte ich mich vielleicht nicht mehr so unter Kontrolle halten können …).
Ich werde gerne wiederkommen, aber um die Garderobe werde ich sicher einen großen Bogen machen …
am 23. Februar 2010 um 01:58
@Uwe: Stimme Dir absolut zu – die uns vom Personaldienstleister geschickten Garderobenfrauen waren in der Tat nur bedingt schuld. In so eine Situation muß man Profis schicken und nicht Leute verbrennen, die wenig oder keine Erfahrung haben und dann unter Streß natürlich Chaos produzieren. Schuld ist deren Boß und da wird es die Woche definitiv noch ein Gespräch geben.
am 23. Februar 2010 um 02:03
@ Katy: Öffnung vor 14 Uhr – wohin soll das führen? Dann kommen die Leute eben noch früher…und verursachen das gleiche Problem. Außerdem bestellst Du ja Dein Personal zu einer bestimmten Zeit ein, ebenso richten sich die Aussteller ja nach den Zeiten und besetzten entsprechend ihre Stände – da können wir nicht einfach eine halbe Stunde eher öffnen…!
Sitzgelegenheiten: waren doch im EG / Restaurant und in der Lounge im Basement unten ganz gut vorhanden, oder nicht? Aber vermutlich haben die zu den Stoßzeiten am Sa einfach nicht gereicht…
am 23. Februar 2010 um 16:57
Eigentlich schade, daß so ein tolles Festival mit klasse Produkten, einer riesigen Auswahl und vielen gut-gelaunten Leuten wegen einer “Garderoben-Affaire” runter gemacht wird. Auch ich habe Schlange gestanden und kein Blubber-Wasser abbekommen, habe aber trotzdem die Zeit positiv genutzt, neue Bekanntschaften geschlossen und von Freunden flüssigen Nachschub holen lassen. Kurz, ich habe versucht, das Beste draus zu machen. Bin mir ziemlich sicher, daß die Veranstalter daraus lernen werden und es nächstes Jahr besser machen. Bei anderen Veranstaltungen dieser Größenordnung geht doch auch was schief, z.B. Masterclass-Ticket-Kauf in Limburg, Würstchen mit Senf-Geruch in Bochum und Ticket- bzw. Glas- und Markenkauf in Frankfurt (da steht man sich sogar 2x die Beine in den Bauch!). Davon laß ich mir so einen Tag aber nicht vermiesen!
Davon abgesehen war das das beste Festival, seit langem und ich bin nächstes Jahr garantiert wieder mit dabei!
Kompliment für die gute Auswahl der Aussteller, tolle Themen bei den Seminaren und die Paninis mit Salat im Bistro haben gut geschmeckt (Bedienung war übrigens 1A, keine Ahnung, was es daran auszusetzen gibt!) Den Zelt-Charakter habe ich dabei nicht vermisst.
am 24. Februar 2010 um 11:37
@ Susan: Danke Dir für Deinen Kommentar. Verlaßt Euch darauf: die Sache ist “angekommen” hier im Team und ich stehe mit meinem Namen dafür, daß sich das nicht wiederholt. Ansonsten war das Festival eine großartige Veranstaltung, die für die Zukunft einiges erwarten läßt. Unsere Stadt hat großartiges Publikum und die Möglichkeiten, die das Thema bietet sind noch lange nicht ausgereizt. Im Gegenteil: es geht vielmehr gerade erst los…
am 24. Februar 2010 um 20:50
Zur Garderobe ist genug gesagt, so waren wir, weil anstell-faul, den ganzen Tag mit der Jacke im Rucksack unterwegs, wohl wissend daß wir diese am Ende sehr fix wieder brauchen um zum Zug zu kommen. War aber nicht weiter schlimm. Positiv überrascht war ich von der Gastronomie, besser als erwartet, Bedienung fix und aufmerksam. Wir waren aber auch ein bißchen vor dem “Peak” vor Ort. Klasse war auch der Espresso-Stand im UG. Sitzgelegenheiten sind einige vorhanden, aber bei den Besuchermassen vom Samstag können die natürlich nicht immer reichen, aber man konnte sich ja auch eine “Auszeit” im großzügigen Treppenhaus Kinofoyer gönnen. Apropos Kino:
Könnte man da nicht einen Saal mit themenspezifischen Filmen und Filmchen bespielen (z.B. Whisky Galore)?
am 24. Februar 2010 um 21:03
@ Dieter: Das mit den Kinos ist eine gute Idee. Hatten wir ursprünglich auch vor und dann aber beschlossen uns bei der Premiere in der neuen Location “low risk” zu fahren und uns erstmal auf’s Kerngeschäft zu konzentrieren: und das ist nun mal das Festival selbst. Inzwischen hat sich das Thema leider erledigt: wie der Tagespresse zu entnehmen, verlegt das Dt. Museum nach zweijährigen Bauarbeiten seinen Eingang vor an die Straße. 2011 seht Ihr also das Festival dann im 3. Jahr hintereinander in der 3. Location. Vielleicht mieten wir uns ja dann ein Zelt und schreiben “Wanderzirkus” drüber…
am 26. Februar 2010 um 22:59
Sehr geehrter Herr Böer,
auf diesem Wege nur ein immenses Kompliment für das diesjährige Festival.
Ich habe das Festival an zwei Tagen besucht und muss wirklich sagen, dass ich in dieser Zeit in eine andere Welt, eine “Welt der Genüsse”, abgetaucht bin und die Welt draußen vergessen habe
.
Es ist Ihnen – wie angekündigt – gelungen, eine kulturelle Veranstaltung der Vielfalt und Schönheit zu kreieren, die ihresgleichen sucht. Nach den Impressionen der vergangenen 3 Festivals gehört das MW&BF wirklich zu den spärlich gesähten Jahreshighlights, denen man bereits Monate zuvor entgegenfiebert.
Mein Kompliment an die wirklich gestressten Damen an der Garderobe, die wirklich keinen einfachen Job hatten, sich aber nach Kräften bemüht haben. Natürlich hat die damit verbundene Wartezeit den einen oder anderen Geduldsfaden strapaziert, aber das Level, auf dem sich die Veranstaltung bewegt hat, entschädigt vorbehaltlos für alles.
Wenn man überhaupt einen kleinen Kritikpunkt anbringen kann, dann aus meiner Sicht das Fehlen einer Location, die dem separierten Zelt auf der Praterinsel entspricht, mit entsprechender Musik in Pub-Atmosphäre sowie herzhaftem Fingerfood und irischem Bier. Das wie gesagt nur als konstruktive Kritik gedacht.
Dennoch freue ich mich schon jetzt wieder auf´s nächste Jahr. Ein großes Kompliment und herzlichen Dank an alle Beteiligten (vom Thresen bis zur Garderobe). War ein echter Burner….
am 1. März 2010 um 16:12
Hallo Herr Böer,
hier ist wieder der “Stänkerer” aus Augsburg. Leider gibt es diesmal nichts zu stänkern (außer dem bereits ausgiebig behandelten Garderobenthema). Auch wir sind 2 x 20 Minuten angestanden. Von der Whiskyqualität und -quantität waren wir wie immer begeistert, Rum, Gin, Cocktails usw. interessiert uns beide nicht. Auch heuer haben wir fast alles queerbeet probiert.
Wir waren im Restaurant gegenüber der Garderobe gemütlich und in Ruhe (sehr gut) essen, waren im UG an der Kaffeebar, am Ayinger Bierbrunnen, haben am Jack-Daniels-Gewinnspiel (leider erfolglos) teilgenommen und waren unter den 83 Teilnehmern beim Vortrag über die deutsch/österreichischen Whiskies, haben sogar eine Flasche geschmacklich völlig überraschenden Haferwhisky gekauft. Kurz vor Verlassen der Veranstaltung habe ich aus Neugier noch eine Flasche schottisches Bier mitgenommen.
Fazit: Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung. Sogar die originellen Plakate waren heuer kostenlos. Ganz zum Schluß noch ein kleiner Kritikpunkt. Die Gläser könnten “persönlicher” sein. Eine Aufschrift wie z.B. bei den Limburger Gläsern hätte mir besser gefallen als die neutralen, die eh schon jeder hat.
Ihre Anstrengung und Mühe hat sich auch heuer (zumindest für die Besucher) gelohnt. Wenn Ihnen die Münchner Lokalitäten zu teuer werden sollten, ziehen Sie doch einfach in die Augsburger Kongesshalle um. Das wäre eine echte Herausforderung.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.
am 1. März 2010 um 23:27
@Rudi Herb: Na das freut mich echt, daß es Ihnen gefallen hat. Zu den Gläsern: Idee war, die Bugatti-Kelche der Vorjahre auf dieser Veranstaltung nach und nach abzugeben und dann die neuen, sehr hochwertigen “Harmony”-Gläser von Rastal einzuführen. Unter jenen Bugattis aus einem der Vorjahre waren auch welche ohne Branding und ohne Eichstrich – vermutlich haben Sie in solches Glas erwischt. Vielen Dank für Ihre Treue – wir bemühen uns sehr, Sie auch im nächsten Jahr wieder voll zufrieden zu stellen (sogar mit funktionierender Garderobe ==> hat uns genau so geärgert (vielleicht sogar noch mehr und länger) als unsere armen Besucher…!