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Termin und Location für das 2011er Festival stehen fest!

Good news in der Sommerpause: die Daten des 2011er Festivals stehen fest.
  • Zeit: 18. bis 20. Februar
  • Ort: MVG Museum, Ständlerstr. 20
  • Hinkommen: Festival-Tramlinie 27 (10 bis 15 Min. ab City, je nach Einstieg), dann 350 Meter zu Fuß
Der erneute Ortswechsel wurde nötig, weil das Neue Forum im Dt. Museum umgebaut und künftig anderweitig genutzt wird. Mitten in der Stadt sind wir künftig nicht mehr. Aber nicht weit weg von der City in einer tollen Alternative. Denn das Museum für historische Busse und Straßenbahnen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ist
  • sehr gut erreichbar (siehe oben),
  • wachstumsfähig auf bis zu 5.000 qm Veranstaltungsfläche,
  • langfristig zuverlässig planbar und
  • bietet ein großartiges Ambiente.
Zudem eröffnet die Kooperation mit der MVG interessante Möglichkeiten der weiteren Bewerbung und Kommunikation des Festivals – wir freuen uns sehr über diese Entwicklung. Hier ein paar Eindrücke unserer neuen Location:

Der Eingang des MVG Museums – gut sichtbar von der Ständlerstraße!<

Der Eingangsbereich ist in mehrere Ebenen unterteilt.

In der Halle stehen Museumsfahrzeuge aus 130 Jahren Münchner Nahverkehrsgeschichte.
Die Exponate sind flexibel beweglich. Hier werden wir die Stände planen.
Die alten Trams und Busse können wir sogar Nutzen:
als Lounges oder für kleine Tastings.

Sink the Bismarck! So geht Bierwerbung.

BrewDog, einer unserer Aussteller des letzten Festivals, zeigt (nicht nur) bayerischen Brauern, wie coole Bierwerbung aussehen kann.

Absolut nicht als Polemik gegen die Tradition unseres schönen Freistaats und seine Brauer gemeint: sind wir nicht stolz darauf, das Land der Laptops UND Lederhosen zu sein? Dann interpretieren wir doch mal unser geliebtes Bier entsprechend, befreien die Werbung ab und zu mal vom ewig gleichen “Weiß-Blau-Wolkenlos”- oder Biergarten- oder Oktoberfest-Mief und inszenieren das – buchstäblich – Gebräu so, wie die Jungs aus Schottland das vormachen.

Daß dazu Witz und Ideen wesentlich wichtiger sind als Geld und man bei der Gelegenheit gleich auch auch noch charmant mit eigenen und fremden Klischees spielen kann, zeigt der folgende Clip.

Music for the day!

Heute ist in München einer dieser Tage wie ein Freund: Sonne, blue skies und eine Stimmung, die eine Ahnung aufkommen läßt für das, was die kommende Woche bringt: sechs Tage “deep powder” und menschenleere Pisten in Zell am See.

Passend zu diesem Tag ein Song für Uta, Nicole und Tanja: ohne Euch wäre das Festival vor zwei Wochen nur halb so klasse gewesen!

Supergirls just fly!

Er ist da: Der Festival-Kurzfilm 2010

Der Auftrag an die Absolventen der Bayerischen Akademie für Fernsehen (BAF) lautete auf den ersten Blick sehr einfach: Keine Vorgaben – außer das Festival in bewegte Bilder zu übersetzten. In der Kurzversion nicht länger als 4 Minuten. Das Ergebnis sollte sie selbst und (gedachte Zielgruppe…) ihre Freunde begeistern.

Das Problem: Auf dem Festival gibt es buchstäblich hunderte von Stories. Und tausende von tollen Bildern. Eine solch überwältigende Vielfalt in aussagefähige “Dreidreißig” zu packen, ist kaum möglich.

Doch das Ergebnis hat absolute Fernsehqualität. Schnelle Schnitte gegen Langeweile. Großaufnahmen dagegen bringen Ruhe und sorgen dafür, daß der Film auch im Kleinformat (Webseiten, YouTube) noch wirkt. Der Sprecher könnte ebenso gut schon 15 Berufsjahre und ein paar Fernsehpreise auf dem Buckel haben. Sorgfältig gewählte Standbilder in Fotoqualität garantieren eine unglaublich grafisch-ästhetische Wirkung.

Ein verstecktes, aber absolutes Highlight: die beim Entkorken rauchende Flasche bei 1:08 Minuten!

Um den TV-Nachwuchs in Bayern muß man sich wenig Sorgen machen. Großartiger Job, Danke Jungs!

Fotos TUMFEP 2010 online

TUMFEP 2010 – die Abkürzung ist genau so bescheuert, wie die Aktion genial:

The Ultimate Munich Festival Escalator Party 2010.

Irgendwann im Laufe des Festival-Sonntags “eskalierte” die Stimmung auf der “Escalator” (= mittelmäßiger Wortwitz, aber immerhin…) zu einer kleinen Party: angeführt und flüssig versorgt von Kenny Gray (siehe Bild, Distillery Manager Oban) fanden sich gut gelaunte Aussteller auf der rollenden Treppe zwischen EG und Basement wieder und hatten für ein paar Minuten ihren Spaß zwischen den Etagen.

Daß ein paar Besucher sich verschreckt Sorgen machten, Tat der Stimmung nach fast drei Tagen Schwerstarbeit am Stand keinen Abbruch.

Hoffentlich hat die neue Location im kommenden Jahr auch eine Rolltreppe: für die TUMFEP 2011!

(alle Fotos der Aktion gibt es im TUMFEP-Album unter “Fotos” unter diesem Link)

Whisk(e)y, Burns & Rock’n Roll

“Freedom and Whisky Gang Thegither, Tak Oft Yer Dram”

(Übers.: Freedom and Whisky Go Together; Drink Your Whisky Often)

Dieses wohl bekannteste Zitat des schottischen Dichters Robert Burns stammt aus der Zeit der nicht immer spannungsfreien Beziehung zwischen Schotten und Engländern.

Die Zeiten sind wild geblieben – aber Gott sei Dank anders als früher. In den 50ern war der Rock’n Roll die Musik einer rebellierenden Generation. Wie eng seither (und immer) noch Musikkultur und Whisk(e)y zusammen hängen, zeigt das spontan geschossene Bild der “Kerzenständer” auf den Tischen des Rattlesnake Saloon. Connaisseure mögen die Nase rümpfen, denn wir reden hier natürlich über die “Jackie Cola-Fraktion”. Aber wir reden eben auch über Wurzeln und eine “ehrliche”, erdige, gelebte Kultur….des Whisk(e)y wie der Musik. So who the f*** cares!?

Noch ein paar Takte zum “Rattle”: Egal ob Blues, Rockabilly, Surfmusic oder Rock’n Roll – die legendäre Live-Bühne im Norden Münchens gilt als absolutes Muß für jede Band, deren Style eingegangen ist in die moderne Country- bzw. Country Rock-Musik. Völlig abgefahren mitten in einem Wohngebiet gelegen, ist der “Rattle” alles andere als eine Provinzbühne: hier treffen sich neben Bands aus ganz Europa auch Acts aus Nashville, Texas und Seattle.

Gestern rockten die “Dispatch Skulls” den Laden – die Band unseres Freundes Basti (Lead Guitar/-Vocals, Bild links) sind die Gewinner des COUNTRY MUSIC AWARDS 2008.

Dispatch Skulls 1 (Audiofile): Drunker than me

P.S.: Das spießige Image hat Country-Musik nur hierzulande. In den USA hat ein Garth Brooks mehr CD’s verkauft als zu Lebzeiten Michael Jackson, die Eagles stehen ungeniert zu ihren Wurzeln im Country- und Southern Rock und Musiker aus der Rock- oder Metall-Szene an Keyboard, Bass- oder Lead-Guitar einer modernen Country-Formation zu finden, ist alles andere als ungewöhnlich.

Jetzt offiziell: die Besucherzahl 2010

Soeben wurde unsere Zählung von allen Premium-Partnern bestätigt:

4.550 Besucher kamen auf das Festival 2010

Damit weist das FINEST SPIRITS Munich Whisky & Bar Festival eine beeindruckende Bilanz auf:

Besucher: PLUS 30%

Aussteller: PLUS 40%

Mit Superlativen um sich zu werfen ist immer kritisch. Aber es ist absolut fair zu sagen, daß München – auch im internationalen Vergleich – zu den leistungs-, wachstums- und innovationsstärksten Festivals seiner Art gehört. Genau das war, ist und bleibt unser Ziel.

Wir wissen sehr genau: dies ist kein Grund für Selbstzufriedenheit. Denn es gibt jede Menge zu tun – auch Hausaufgaben.

Dennoch sind wir stolz auf dieses Ergebnis. Wir danken unseren Besuchern und Ausstellern, der Presse, den Teams von Munich Spirits bzw. Slowdrink sowie vom Barzirkel München für die grandiose Unterstützung und Zusammenarbeit.

Das vergangene Wochenende war nur ein erster Anfang, denn…

Munich rulez ;-) !

Doctor, doctor....can't you see I'm burning, burning :-) !

Premiere: Fachhändler-Matinée auf der FINEST SPIRITS 2010

Das 2010er Festival sah am Sonntag eine für die Zukunft möglicherweise spannende Premiere: die erste Fachhändler-Matinée in der Geschichte der Veranstaltung.

Nach einer kurzen Vorstellung der Ziele und geplanten Entwicklung des Festivals, referierte Helmut Knöpfle (Fa. Schlumberger, 3. v.l.) im Beisein der Schlumberger Marketing-Leitung (Peter Simon-Kupfer, 2. v.l.) zu Situation, Herausforderungen aber vor allem auch Chancen des Fachhandels im Spirituosensegment.

Festival-Veranstalter und Referenten ging es nicht um eine Werbeveranstaltung, sondern vielmehr um einen offenen Austausch mit dem Fachhandel hinter den Kulissen des innovativsten und am schnellsten wachsenden deutschen Festivals. 15 Fachhändler aus dem süddeutschen Raum folgten der Einladung zu einem informellen, anregenden “Closed Door”-Gespräch.

MWBF 2010: Die Fotos sind online

Im Dropdown-Menü oben (“Festival” ==> “Fotos” oder einfach hier klicken) könnt Ihr Euch jetzt die schönsten Fotos des gerade zu Ende gegangenen 2010er FINEST SPIRITS Munich Whisky & Bar Festivals ansehen.

Morgen folgen noch die Bilder vom Cocktail Cup und der Film der BAF-Absolventen (Bayer. Akademie für Fernsehen).

Hier ein paar der schönsten Bilder…es war ein tolles Fest.

Honorary Membership in der “Society”

Die Scotch Malt Whisky Society, die dieses Jahr erstmals auf dem Festival ausgestellt hat, hat sich mit einer netten Geste für die gute Zusammenarbeit bedankt:

Ralf Dänzer, Ambassador der SMWS, hat mir am Festival-Sonntag – siehe Foto – eine Honorary Membership angetragen und die dazu gehörige Mitgliedskarte gleich mitgebracht.

Die “Society” ist eine der renommiertesten Institutionen der internationalen Single Malt-Szene (siehe Blog-Beitrag weiter unten). Offensichtlich halten in Deutschland bisher nur drei oder vier Leute eine Honorary Membership der “Society” – eine exklusive und ehrenvolle Sache also.

Uta und ich freuen uns schon jetzt auf den Besuch der “Vaults” und bedanken uns herzlich!


Rekord-Samstag….und Garderoben-Samstag

Liebe Besucherinnen und Besucher!

Zur Stoßzeit des erfolgreichsten Tages in der Geschichte des Festivals ist gestern unsere Garderobe kollabiert.

Statt der angeforderten (und zugesicherten!) Profi-Ladies des Vorjahres schickte der Personaldienstleister zwei unerfahrene Kräfte in’s Gefecht. Mit den Verantwortlichen wird es kommende Woche einen extrem ungemütlichen Termin geben. Wir machen keine “Messe”, wir wollen ein Erlebnis inszenieren. Wenn auch anders als geplant: No excuses – das haben wir in dem Fall geschafft. Sehen Sie den – u.a. von mir persönlich – an Sie ausgeschenkten Prosecco als Geste aufrichtigen Bedauerns.

Nostra maxima culpa. Ich stehe mit meinem Namen dafür, daß sich so eine Nummer nie wiederholen wird.

Wie bekommt man jetzt die Kurve zu einem ansonsten tollen Tag, der auf der Haben-Seite alles bis dato Gesehene getoppt hat?

  • Gemessen an den bisher verkauften Tageskarten (inkl. VVK) sah das Festival 2010 an zwei Tagen schon jetzt mehr Besucher als an allen drei Tagen des Vorjahres.
  • Maker’s Mark ist um 16 Uhr die Shop-Ware ausgegangen :lol: !
  • Julia Nourney hatte in ihrer kostenfreien Masterclass über die deutschsprachigen Whiskys sagenhafte 83 Teilnehmer…mit Abstand der absolute Rekord aller bisher abgehaltenen Veranstaltungen und Beleg für die hohe Attraktivität des Themas. Unsere Rede!!!!
  • Die Marketing-Direktoren zweier wichtiger Unternehmen haben das Festival schon gestern eingebucht für 2011!

Wir versprechen Ihnen allen zwei Dinge:

  1. Dies ist nur der Anfang dessen, was hier in München noch möglich ist.
  2. Wir trainieren die kommenden 11 Monate, wie man Kleiderbügel aufhängt.

Ihr





Frank-Michael Böer

Ardbeg: Ticket to Ride – Roll Out des Rollercoaster!

Sensationelle Nachricht:

München, Islay Festival, Chicago - das sind die drei ersten bekannten Events, auf denen Ardbeg den neuen “Rollercoaster” vorstellt. Gemeldet auf der offiziellen Homepage und erhältlich nur für Committee-Mitglieder.

Weil’s so schön ist: hier die Netzseite von Ardbeg.

Der offizielle Soundtrack zum Festival 2010

Karamba, karacho…ganz verschärfte Nummer.

Der Schnitt bei 22 Sek. auf die schönste Frau von Rio ist ganz großes Kino.

Ihr habt geheiratet? Wir laden Euch ein!

Ihr kommt aus München. Ihr habt im Februar geheiratet. Und Ihr seid noch zusammen :lol: .

Sehr gut!

Denn dann Laden Radio Gong, Schlumberger White Secco und wir (Uta und Frank, Festival-Leitung) Euch ein auf unsere kleine Party am Wochenende.

Kommt vorbei, legt an der Kasse Eueren Trauschein vor und Ihr bekommt:

  • Jeder eine Festival-Tageskarte,
  • ein Verkostungsglas,
  • vier Gutscheine à 1 cl und
  • für den 1. Hochzeitstag: eine Flasche White Secco am Schlumberger-Stand im Basement / Untergeschoß.

Das Festival, Radio Gong und White Secco wünscht allen “Just Marrieds”  eine hochprozentige, prickelnde und tolle gemeinsame Zeit!

Fernsehnachwuchs auf dem Festival

Wir freuen uns, daß die erfolgreiche Kooperation des letzten Jahres weiter besteht: auch 2010 dokumentieren Absolventen der Bayerischen Akademie für Fernsehen (BAF) das Festival in bewegten Bildern.

Die Bayerische Akademie für Fernsehen nahm 1994 als eine der ersten überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen in Deutschland, die sich auf das Medium Fernsehen spezialisiert hatte, den Studienbetrieb auf. In diesem idealen Umfeld erlernen junge TV-Journalisten, Kameraleute und Cutter das Handwerkszeug für ihren späteren Beruf in der Medienbranche.

Die BAF wird von der Bayerischen Staatskanzlei und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) gefördert. Viele Privatsender, der Bayerische Rundfunk, das Zweite Deutsche Fernsehen sowie eine Vielzahl von Medienunternehmen unterstützen die Arbeit der BAF.

Das FINEST SPIRITS Munich Whisky & Bar Festival, selbst ein junges Projekt, liefert Geschichten und Bilder am laufenden Meter – und ist damit eine ideale Spielwiese für die Gestaltungs- und Umsetzungsideen des Fernsehnachwuchses. Wir sind schon jetzt gespannt auf das Ergebnis!

Was Tokio Hotel und das Festival gemeinsam haben…

Ganz einfach: sie rocken – und man kommt um beide nicht herum.

Denn beide gehören zu den 10 nationalen Ereignissen, die man laut “Der Feinschmeker” im Februar auf keinen Fall verpassen darf.

Bingo – unsere Rede.

Und bei uns müsst Ihr nichtmal durch den Monsun!

§ § § § : Liebes Kreisverwaltungsreferat!

Ist das Festival eine Messe? Oder eine Ausstellung? Oder am Ende doch eher ein Markt? Werden Lebensmittel zubereitet und verkauft? Oder Waren? Und das auch noch außerhalb der Ladenschlußzeiten? Mit Gewinnabsicht oder ohne? Sind Emissionen zu befürchten?

Auch in diesen Fragen paßt das Festival in kein Schema. Zu den unvergessenen Erlebnissen gehört daher, wie uns im ersten Jahr der Leiter zuständigen Abteilung im Kreisverwaltungsreferat durch endlose Gänge buchstäblich hinterher gelaufen ist – mit einem verwaltungsrechtlichen Ausweg im Kopf. Auf dem Fliesenboden der Schalterhalle (Führungszeugnisse Buchstaben A bis M!) wurden dann zwischen Plänen und Unterlagen entschieden: das Festival ist eine Ausstellung – die seit diesem Erlebnis beste Beziehungen zu den Münchner Behörden inkl. Polizei pflegt.

Diese Beziehungen sind Gold wert. Denn erstens kann in einer Stadt wie München nicht jeder machen, was er will – man muß also kooperieren. Zweitens können auch Beamte nicht aus ihrer Haut – sie haben die Regeln (meist) nicht gemacht, sondern führen sie nur aus. Aber es gibt immer die sog. “Ermessens-spielräume” und als Veranstalter in schwieriger Innenstadt-Location lebst Du – drittens – immer in der Ur-Angst, daß sie Dir jederzeit mit besten Gründen den Laden dicht machen können. Ein vertrauensvolles Verhältnis zur genehmigenden Behörde beruhigt da ungemein…möge der “Raum des Ermessens” in unserem Falle nie ein Kellerloch und immer ein weites, lichtdurchflutetes Atrium sein… ;-)

Auf dieser Basis zwei augenzwinkernde Zitate aus dem diesjährigen Genehmigungsbescheid:

  • “Die Verwendung (…) von Dosen, Einwegflaschen, Einweggeschirr, Einwegbechern und dgl. ist unzulässig.” Lieber Gott, bitte mach’, daß wir den Besuchern Cola nicht in’s mitgebrachte Eßgeschirr ausschenken müssen und daß – oh, ohhhh – die Sprit-Flaschen unserer Aussteller nicht als “Einwegflaschen” deklariert werden!
  • “Der Einlass ist als notwendiger Ausgang vom Beginn des Einlasses an bis zum Verlassen (…) unversperrt zu halten.” Wie innen, so außen. Wo rein, da auch raus. Alles fließt….O M M M M.

Auf dieser Basis: Liebes KVR – vielen Dank für die gute, wohlwollende Zusammenarbeit mit einem in diesen heiklen Dingen oft genug absolut chaotischen Kunden. Der Erfolg des Festivals hat viele Gründe – einer ist die Unterstützung durch die Behörden. Dafür bedanken wir uns herzlich!

Dun Bheagan: Fokus-”Indie” des Festivals 2010

Wie in dem Blog-Beitrag unten über die Independent Bottlers auf dem diesjährigen Festival geschildert: die “Unabhängigen” habe eine Menge für den Single Malt getan und ebnen durch unübertroffene Vielfalt und immense Fachkompetenz gerade auch Einsteigern den Weg in die faszinierende Welt der schottischen Whiskys.

Das Festival ist eine neutrale Plattform – einzelne Unternehmen besonders herauszuheben wäre daher weder angemessen, noch smart. Die Idee ist stattdessen, Ihnen und Euch künftig am Beispiel einzelner Namen die Leistungsfähigkeit und Vielfalt einer ganzen Szene zu verdeutlichen. Und da macht Dun Bheagen im Bereich der Independent Bottler auf dem diesjährigen Festival den Anfang. Eine kurze Vorstellung des Unternehmens gibt’s im Blog-Beitrag weiter unten – das Video dazu kommt hier:

Munich’s 1st Gay Bar Trail

Am Dienstag und Mittwoch kommender Woche (09- und 10. Februar) starten nicht nur die inzwischen stadtbekannten Bartouren zum Festival in Kooperation mit Radio Gong.

Parallel dazu findet eine echte Neuheit in München statt: Schlumberger White Secco ist unser Festival-Secco und romeoliebtjulian.com das führende schwul-lesbischen  Lifestyle-Portal der Stadt. Zusammen mit diesen beiden Partnern veranstaltet FINEST SPIRITS eine Premiere:

den 1st Gay Bar Trail Münchens.

Klickt auf das Bild und erfahrt mehr!

Der “Gay Bar Trail” ist die schwul-lesbische Whisky-Bar-Tour im Rahmen des FINEST SPIRITS Munich Whisky & Bar Festivals 2010. Auf der Tour durch ausgesuchte Münchner Lokale bekommen die Teilnehmer pro Station einen Schlumberger White Secco, sowie einen Cocktail auf’s Haus. Mit Hintergrundinformationen über die Spirituosen und Erläuterungen zu dem gerade verköstigten Getränk, wird man von einem geschulten Tourguide einen Abend lang durch die Szene geführt.

KARTEN für den 1st Gay Bar Trail gibt es auf Amiando hier.

Hurra, hurra – der Cup ist da!

Frisch aus dem Rastal-Designstudio:

Die “Trophäe” zu Lantenhammer’s Cocktail Cup!

So seh’n Sieger aus, tralalalala. Oder zumindest der Pokal, den die drei Erstplatzierten von uns bekommen: Acrylglas, blau, transparent, matt gelasert. Dazu gibt’s noch ein Wochenende bei Lantenhammer in den Schlierseer Bergen – auf Wunsch der Sieger entweder im Sommer zum Chillen am See oder im Winter bei “Ski und Rodel gut!”. Natürlich inklusive Brennereibesichtigung und Verkostung.

Wen unter den Finalisten wir in die Berge schicken, entscheiden auch Sie. Am Festival-Samstag ab 15 Uhr steigt das Grande Finale im Basement des Neuen Forums. Kommen Sie unbedingt vorbei:  In der Jury werden auch spontan nominierte Besucher des Festivals sitzen.

Mit ein wenig Glück vielleicht Sie?


Independent Bottlers auf dem Festival 2010

Warum verkaufen sich die großen Whisky-Standardabfüllungen so gut? Ganz einfach: Weil es großartiger Stoff ist. Die (oft kleinen) “unabhängigen Abfüller” daher als die Champion’s Leage des Single Malt Whisky zu bezeichnen, wäre vermessen. Andererseits: in eine Standardabfüllung fließen hunderte, wenn nicht tausende von Fässern – die “Indies” dagegen botteln ausschließlich einzelne Spitzenfässer.

Whiskys, die oft sehr alt sind und weder gefärbt noch (kühl-) gefiltert werden. Oft sogar wird nicht einmal der Alkoholgehalt reduziert…..Kurz: “the real thing”! Die Independent Bottler machen einen entscheidenden Teil der “Faszination Whisky” aus.

Was haben Sie als Besucher des Festivals davon?

  1. Einen Kosmos unterschiedlichster Geschmacksrichtungen.
  2. Exquisite Spitzenqualitäten.
  3. Großartige Beratung durch einige der kompetentesten, engagiertesten Menschen der Szene.

Folgende “Indies” stellen auf dem 2010er Festival aus:

Berry Bros. & Rudd. Das alte englische Wein- und Whiskyhaus ist über 300 Jahre alt und hat seinen Sitz inmitten absolut historischer Mauern in London, St. James’s. Das uralte Ladengeschäft ist ein Muß für jeden Whisky-affinen London-Fahrer. Dem Haus gehören so klangvolle Namen wie Cutty Sark und Glenrothes (siehe Ausstellerliste!). Unter dem Namen Berry’s Own Selection bottelt man seit Jahren seltene und exklusive Malts, die dem großen Namen des Hauses absolut gerecht werden.

Cadenhead. Gegründet im Jahr 1842, ist Cadenhead der älteste schottische Independent Bottler überhaupt – und mit Fug und Recht einer der ganz großen Namen der Szene. Afficionados besuchen das Festival allein wegen diesem Abfüller, der neben seinen Whiskys auch exzellente (!) Gins und Rums im Portfolio hat. Erwähnenswert ist, daß der Kölner Importeur sich dieses Jahr nach München aufmacht, obwohl der Karneval zu dem Zeitpunkt erst wenige Stunden vorüber sein wird. Danke, Markus!

C&S Dram Collection. Mit Engagement und exzellenten Branchenkenntnissen ist es Andrea Caminneci in nur wenigen Jahren gelungen, mitten in einen schwierigen Markt hinein eine gut laufende Serie von Abfüllungen zu etablieren. Die C & S Dram Collection sind tolle Whiskys mit vernünftigem Preis – wie der Name schon sagt, zum Trinken gedacht, nicht zum Sammeln. Alle Fässer werden gemeinsam mit Brian Morrison selektiert, dem früherer Besitzer von Morrison Bowmore.

Douglas Laing & Co Ltd. Nicht nur den Fans unseres Festivals ist Douglas Laing inzwischen bestens bekannt, sondern auch einem breiten Publikum durch die Abfüllung eines großartigen Caol Ila für das SZ Magazin im Winter 2006/2007. Auch bei D. Laing haben wir es wieder mit einem der großen schottischen Namen zu tun. 1998 schaffte man endgültig den Sprung vom bekannten Whisky Blender zum namhaften Abfüller exquisitester Single Malts. In die presigekrönte Reihe The Old Malt Cask gehen die besten Fässer aus dem umfangreichen Fundus ein…und einige der berühmten, längst vergriffenen, alten Ardbeg-Abfüllungen von DL lassen Liebhaber noch heute träumen (und trauern).

Dun Bheagan. Dieser Abfüller ist als Marke erst gute 10 Jahre alt, gehört aber zu Ian MacLeod – und damit zu einem Unternehmen des schottischen Whisky-Adels. Adel verpflichtet – und so profitiert Dun Bheagan regelmäßig von den umfangreichen Bestände an Spitzen-Fässern des Mutterhauses. Agilität, Top-Qualität und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis zeichnen Dun Bheagan aus – ein Grund, warum das Festival zu diesem Abfüller in der Saison 2009/2010 eine enge Beziehung pflegt.

Mackillop’s Choice. Ein weiteres Beispiel für ein eher junges Label, das sich erfolgreich im Kreis der renommierten Abfüller etabliert hat. Über die Qualität der Marke wacht mit Lorne Mackillop ein Mitglied des renommierten Institute of Masters of Wine in London. 80% der von ihm verkosteten Proben weist er zurück, der Rest findet Eingang in eine Palette handverlesener Whiskys aus allen Regionen Schottlands. Abgefüllt wird vorzugsweise in Faßstärke – natürlich ungefärbt und ungefiltert.

The Whisky Fair. Hinter diesem Namen verbirgt sich zweierlei: eines der besten Whiskyfestivals der Welt (Limburg) – und eine nicht minder prominente Serie von Einzelfaß-Abfüllungen. Mit Carsten Ehrlich und Jens Uwe Altmann zeichnen hier zwei führende Köpfe der europäischen Szene verantwortlich. Das Alleinstellungsmerkmal der beiden sind exzellentes Know-how und ebensolche Kontakte…nur so kommen sie immer wieder an Fässer, die bei den Malt Maniacs und Jim Murray beste Bewertungen einfahren.

Whisky Raritäten Langer. Lothar Langer ist der Großmeister der deutschen Raritäten-Szene. Und er ist längst Stammgast auf dem Münchner Festival – was uns riesig freut. Und er ist fester Treffpunkt des harten Kerns der Afficionados. Und er ist dennoch genau die richtige Anlaufstelle für alle, die vielleicht neu im Thema sind, jedoch mal – und zwar mit Verstand und dem nötigen Background-Wissen – einen richtig alten Whisky probieren wollen. An diesem Stand werden Sie Flaschen entdecken, die schon längst Legende sind und heute vielleicht ein kleines (oder großes?) Vermögen kosten.

Dieses Jahr: Grappa groß – und schön.

Ok, zugegeben: gemessen am Line-up der Whiskymarken ist diese Headline für unsere drei Grappa-Aussteller etwas ambitioniert geraten.

Dennoch haben viele Besucher, Barkeeper und Gastronomen letztes Jahr bei uns am Stand von Rossi d’Angera Grappa von einer Seite kennengelernt, wie sie ihn vielleicht noch nie zuvor getrunken haben. Die Spitzenprodukte des in der Lombardei gelegenen Familienunternehmen bestechen durch ein Kaleidoskop verschiedenster Aromen bei gleichzeitig unglaublicher Ausgewogenheit. Rossi d’ Angera ist “schuld“, daß der Grappa-Konsum bei uns (Anm.: U. + F. Böer) seit dem letzten Festival stark gestiegen ist.

Zwei weitere Top-Namen von absolutem Rang erweitern das Segment dieses Jahr.

Auch Marzadro aus dem Trentino ist ein familiengeführtes Unternehmen. Die Brennerei steht nahe der Stadt Rovereto am Gardasee, und brennt mittlerweile in der dritten Generation eine regelrechte Kollektion absoluter Spitzen-Grappe. Auf dem Stand von Sasse Weinimport beantworten Experten von Marzadro alle Fragen und laden Sie/Euchzu einer Besichtigung ins Trentino ein. Highlights sind die langjährig gereiften Grappe Riserva Affina, Le Giare und Le Diciotto Lune.

Insbesondere ein Name ist international zum Synonym geworden für Grappa schlechthin: Nonino. Wenn Grappa im 20. Jahrhundert seinen Weg gefunden hat vom gebrannten Traubentrester der einfachen Bauern (und damit letztlich vom Abfallprodukt der Weinproduktion) hin zu einem in höchsten Gourmetkreisen geschätzten Tropfen, dann hat die Familie Nonino aus dem Friaul daran entscheidenden Anteil. Ein paar der besten Produkte des Hauses kann man am Stand von Nonino im Basement probieren.

Ach ja. Wenn Sie eines Tages auf dem Festival frei wählen könnten/müßten: zwischen einem – sagen wir - 40jährigen Ardbeg serviert von Antonio am Stand der Kult-Brennerei aus Islay – und einem Grappa aus der Hand einer der Nonino-Schwestern….:


Bei Gott und allen Heiligen – welch’ qualvolle Entscheidung! Wir arbeiten daran….

Gewinnen Sie – Jim Murray oder drei Tage Schottland!

Achten Sie darauf, daß Sie an der Tageskasse nebenstehenden hochformatigen Coupon mitnehmen. Denn beim diesjährigen Gewinnspiel auf dem Festival sind ein paar charmante Preise zu gewinnen:

      • Eine dreitägige Whiskyreise nach Schottland für 2 Personen inkl. Flug, Mietwagen, 4*-Schloßhotel sowie einer Führung inkl. Tasting bei Royal Lochnagar. Alternativ:
      • die signierte (!) Sammleredition der fünf letzten Whisky Bibles von Jim Murray – einige davon sind längst vergriffen und werden inzwischen zu horrenden Preisen gehandelt.

Abzugeben sind die ausgefüllten Coupons im Basement am Stand von Whisky-Guru Jim Murray und REISEKULTOUREN GmbH.

A propos Reisen: das genannte Unternehmen zählt im Bereich Genußreisen zu den Besten der Branche. Das hochspezialisierte Reiseunternehmen von Dr. Birgit Bornemeier hat sich in den letzten Jahren zur zentralen Anlaufstelle sogar für andere Anbieter und Reisebüros entwickelt, die bei den großen Massenveranstaltern spezielle Destinationen wie z.B. Islay nicht finden. Inzwischen kommen die Gäste aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Rumänien, Norwegen, Liechtenstein, Luxemburg… um mit REISEKULTOUREN nach nach Schottland, Irland, Deutschland und sehr bald in die USA zu fahren. Programme gibt es für alle Whisky-Wissensklassen, Geschmacksrichtungen und Geldbeutel. Nur ganz billig gibt es nicht.

Erstmals dabei: Die Scotch Malt Whisky Society (SMWS)

smwsNach mehreren vergeblichen Anläufen der Vorjahre hat es dieses Jahr endlich geklappt: mit der Scotch Malt Whisky Society nimmt eine der renommiertesten Institutionen des Whisky am Festival teil.

Die Geschichte der Scotch Malt Whisky Society beginnt in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zur damaligen Zeit war Malt Whisky selbst in Schottland noch relativ wenig in Gaststätten und Pubs vertreten, schon gar nicht in Fasstärke oder nicht-kühlgefiltert. Blended Whisky dominierte den Markt.

Zu dieser Zeit verbrachte der Gründer der SMWS, Phillip Hills, immer wieder Urlaub bei Freunden in der Speyside. Bei diesen Besuchen wurde er von einem Nachbarn auch zu einem Glas Malt Whisky eingeladen – direkt aus dem Fass gezapft. Phillip Hills war von der Qualität und dem Geschmack des Whiskys so begeistert, dass er mit einigen Freunden zusammen ein “Syndikat” gründete, um selbst Whiskyfässer zu kaufen.

Anfang der 80er Jahre kam die Idee auf, eine eigene Firma zu gründen und sogar ein eigenes Firmengebäude zu erwerben, um dort die Zentrale der SMWS einzurichten – “The Vaults”. Auch heute noch ist “The Vaults” das geistige Zentrum der SMWS. Im weiteren Verlauf entstanden weltweite Ableger in Australien, Japan, den USA, Deutschland, Schweiz, Benelux, Österreich, Südafrika, Taiwan oder Italien.

Im Jahre 2004 übernahm die Glenmorangie Plc. die Scotch Malt Whisky Society, was aber nicht lange dauert, denn schon ein halbes Jahr später wurde Glenmorangie von Louis Vuitton MoetHennessy (LVMH) übernommen. Trotzdem ist der Charakter der Society immer der eines unabhängingen Abfüllers geblieben. So werden auch heute noch alle Malts vor ihrer Abfüllung durch ein eigenes Tasting Panel, in dem unter anderem der Liedermacher Robin Laing oder der weltweit bekannte Whiskyautor Charles McLean den Vorsitz führen, verkostet. Mehr als 24.000 Mitglieder weltweit erfreuen sich heute an den erstklssigen fassstarken, nicht-kühlgefilterten und nicht-gefärbten Spitzenmalts der Socitey.

Premiere auf dem Festival: Nationale Ausscheidung zum LANTENHAMMER’s Cocktail Cup

Seit seinem Neustart im Jahr 2008 hat die Barkultur einen festen Platz auf dem Festival: sei es in Sachen Werbung, Bartouren oder handfester Unterstützung in verschiedenster Form – einige der besten Barkeeper der Stadt sind längst rund um das Festival engagiert und eingebunden…Mit dem erstmals gemeinsam veranstalteten Cocktail Cup für die bayerische und deutsche Barszene erreicht diese Kooperation eine großartige neue Qualität.

barzirkellogo-filteredZum einen, weil der Barzirkel München erstmals an eine größere Öffentlichkeit tritt. Diese 2009 gegründete Plattform von Barkeepern aus den verschiedensten Bars der Stadt fördert den Austausch der Münchner Barkeeper untereinander und gibt der “unabhängigen” Szene einer der führenden Bar-Standorte überhaupt das längst überfällige nationale und internationale Gesicht.

lantenhammer_webZum anderen, weil mit der Lantenhammer Destillerie bayerisches Unternehmen erster Güte mit seinen Produkten in idealer Form die Philosophie des diesjährigen Cups verkörpert: mit besten regionalen Produkten und Zutaten Cocktails zu kreieren, die modern und von erster Qualität sind, dabei ihre regionalen Wurzeln nicht leugnen – und in der Profi-Bar genau so gut “nachzubauen” sind wie daheim. Aus diesem Grund sitzen auch Festival-Besucher in der Jury der Endausscheidung (Samstag ab 14 Uhr im Untergeschoß des Festivals).

rastalMit Rastal unterstützt einer der größten Glashersteller die Feuertaufe des Cups in diesem Jahr. Als Projekt angewandter, publikumsnaher Spirituosen- und Barkultur paßt dieser nationale Wettbewerb ideal in das Konzept des Festivals. Ein herzliches Danke an alle Beteiligten!

Details und Regelwerk des Wettbewerbs findet Ihr: genau hier!

SATS: Schottlands beste Aromaforscher kommen nach München

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Einer riecht dies, ein anderer das, der dritte gar nix… Riechen und Schmecken sind subjektiv. Doch ist Verkostung deshalb eine Sache völliger Beliebigkeit?

“Definitiv nein!” sagen Alan Gordon schottischer Unternehmer und Whisky-Experte und sein Partner Dr. George Dodd, einer der weltweit führenden Aromaforscher – und haben rund um dieses Thema eine eigene Firma gegründet. Scent & Aroma Technology Systems Limited (SATS) befaßt sich seither damit, Profis, Laien und Afficionados in die Welt der Aromen einzuführen. Parfümeure werden nicht geboren, sondern gemacht: anhand eines Systems gelernter, definierter Referenz-Düfte entwickeln sie nach und nach ihr umfangreiches Können – gleiches ist auch möglich für Whisky- und Weinliebhaber.

Wie das geht zeigen Alan und George in unterhaltsamen Vorträgen auf der ganzen Welt. Bei uns auf dem Festival stellen sie ihr führendes Aroma Nosing Kit vor.

90% des Geschmackssinns basiert auf Wahrnehmungen des Riechens. Wenn Sie ab sofort wissen wollen, von was Sie in diesem Bereich reden….dann kommen Sie um die “Aroma Master Classes” dieser beiden in diesem Bereich führenden Männer auf dem Festival nicht herum.


BrewDog: Beer for Punks – Schottlands coolste Micro-Brauerei kommt!

large_brewdog-logo1Seit eben klar: mit BrewDog kommt erstmals die coolste schottische Indie-Brauerei … und damit einer jener Aussteller, die geringes Budget mit unglaublichem Engagement ausgleichen, um wenigstens mit einem kleinen Stand dabei zu sein.

Gegründet erst im April 2007 durch die beiden Freunde James Watt und Martin Dickie, hat die Brennerei seither keine Gelegenheit ausgelassen sich mit den Verbänden des Bier-Establishment anzulegen, mehrere renommierte Startup- und Produkt-Preise abzuräumen und – in nur drei Jahren! – zu Schottlands größter unabhängiger Brauerei zu wachsen.

Die Webseite von BrewDog (hier klicken) ist ein Beispiel dafür, wie man es beim Thema Bier auch machen kann: jung, frech anders.

Unter anderem auf viralem Weg über das Internet wirbt das “Beer for Punks” derzeit bei seinen Fans für “Equity for Punks”: Fremdkapital für den Bau einer weiteren Brauerei. Wenn Ihr also noch ein paar Millionen locker habt, seht Euch das folgende Youtube-Video der Jungs an (und weist Eure Bank an, bis Mitte Feb das Nötige zu veranlassen):

Dieses schottische Bier ist nicht nur eine gute, keltische Ergänzung zu der mit dem Festival eng befreundeten bayerischen Brauerei Aying.

Viele Konsumgüter sind ein “Fake” in der ein oder anderen Form. Aus Besuchersicht eine der faszinierendsten Seiten des Festivals ist die Vielzahl der zu entdeckenden ehrlicher Marken mit ehrlichen Stories und ehrlichen Leuten dahinter. Mit BrewDog  ist das Festival um eine solche Story reicher geworden….Rock’n Roll.

Seien Sie anspruchsvoll! Offizielle Partnerschaft zwischen SZ und Festival.

Es gibt Tage, da bleibst Du am besten in der Kiste – und es gibt diese “Tage wie ein Freund”. Genau so einer ist heute.

Denn gerade kam ein Anruf rein von der SZ, zu der wir seit Jahren einen engen Draht pflegen. Zum einen durch die “Edition SZ Magazin“, mit der wir seit 2005 in exklusiven Sonderabfüllungen tausenden von Lesern Whisk(e)y und seine Marken vorstellen. Zum anderen durch die Werbekooperation für die letzten Festivals. Diese bisher eher informelle Zusammenarbeit wird mit dem heutigen Tag offiziell:

Denn die Süddeutsche Zeitung ist ab sofort offizieller Partner der FINEST SPIRITS 2010.

Mit großartigen Vorteilen für Leser, Besucher, Aussteller und uns: Erstens dürfen wir jetzt offiziell das SZ-Logo in allen unseren Festival-Aktivitäten führen (was wir hiermit – traraaaaa, FINES SPIRITS prouldy presents -

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erstmals tun :-) ,  zweitens werden wir uns gemeinsam ein paar Dinge einfallen lassen, die die Sichtbarkeit und Werbewirksamkeit des Festivals massiv erhöhen – und so richtig schlecht waren wir ja in diesem Punkt schon bisher nicht. Am Ende des Tages erneut eine deutliche Steigerung des Mehrwerts, der unseren Besuchern, Ausstellern und insbesondere auch Premium-Partnern zu Gute kommt.

Im Vergleich mit allem, was in unserem Segment bisher Usus war, stoßen wir mit dieser Partnerschaft – kurz gesagt – in eine völlig neue Dimension vor. Die SZ, deren Leserschaft 1 zu 1 unser Festival-Publikum widerspiegelt, hat uns u.a. vorgeschlagen, gemeinsam mit der Süddeutschen einen Festival Guide zu gestalten – mit atemberaubenden Projektdaten:

  • Auflage: 290.000 Exemplare
  • Reichweite: ca. 700.000 Leser
  • Regionale Verteilung: ganz Bayern
  • Fortdruck von 15.000 Expl. zur Auslage im süddeutschen Handel sowie zur (natürlich kostenfreien) Verteilung an Tageskasse und Vorverkauf (a propos VVK: geplant ist, neben ausgewählten Fachhändlern den Karten-VVK über die Ticketing-Stellen der SZ in München laufen zu lassen – unter Nutzung weiterer innovativer Sonderwerbeformen dieses Geschäftsbereichs der SZ).
  • Redaktion & Projektleitung: Werner “Obi” Obalski, einer der erfahrensten deutschen Fachjournalisten
  • Parallel dazu: separate Information aller Abonnenten auf gesonderten Kanälen

Wir würden uns freuen, wenn sich unsere Aussteller für dieses Projekt im Kontext des Festivals begeistern – gezieltere Werbung, höhere Reichweite, geringere Streuverluste und eine hochkarätigere Zielgruppe für ihre jeweiligen Marken geht schlicht und einfach nicht.

Bleibt die Frage: warum bitte eine der größten nationalen Verlagsgruppen ein regionales Event unterstützt? Ganz einfach. Die SZ wirbt mit “Seien Sie anspruchsvoll!” Und wir haben ein einfaches, aber unbescheidenes Ziel: in unserem Segment das beste Festival der Welt zu entwickeln. Überheblich? Szene-Legenden wie Jim Murray (Autor “Whisky Bible”), Charlie Smith (Talisker) oder Jim McEwan (Bruichladdich) zählen uns – siehe hier im Video-Blog – schon heute zur absoluten Spitze.

Mit diesen Ansprüchen – durch Leistung untermauert – passen SZ und Festival doch ganz gut zusammen, oder?

Wie schon im letzten Blog-Beitrag: Rock’n Roll!

Alleine kann man sowas nicht schaffen. Tage wie diese können sich alle auf die Fahnen schreiben, die durch ihr Engagement das Festival mitgetragen und zu dem gemacht haben, was es jetzt ist: ein – nüchtern gesprochen – ausgesprochen zukunftsfähiges Produkt. Danke Ihnen und Euch allen!

Wie im vorigen Beitrag angedeutet: Weitere seeehr coole Nachrichten sind schon in der Pipeline….aber noch nicht “reif”.

Orakel, Orakel eben. Aber das ist manchmal gar nicht schlecht…   :-D

So long

FB

Festival 2010: Erstes Rauchzeichen!

FINEST SPIRITS proudly presents…die ersten Rauchzeichen für das 2010er Festival. Noch nie sind so früh so viele Ausstelleranfragen eingegangen, wie dieses Jahr.

Aber zuerst die neuen Fakten:

  • Neues Datum: 19. – 21. Februar 2010
  • Neuer Titel: FINEST SPIRITS 2010 (MWBF wird – und bleibt! – Untertitel)
  • Neue Location: das Neue Forum am Deutschen Museum
  • Der neue Titel hat pragmatische Gründe: mit ihm wird noch klarer, daß die Gäste neben Whisk(e)y auf dem Festival die großen Spirits aus ALLEN Ecken der Welt finden. Formen-, Logo- und Bildsprache bleiben gleich…das “neue” Festival 2010 ist und bleibt klar und erkennbar Ihr/Euer/unser “altes” Kultevent.

    Ein echter Hammer ist die neue Location. Notwendig wurde der Wechsel, weil wir auf der Praterinsel im Januar schlicht an die Grenzen gestoßen sind (zudem hat – finales Argument – die Praterinsel im Sommer zugemacht). Mit dem Neuen Forum am Deutschen Museum hat sich nun eine echte Fügung ergeben:

    Die Museumsinsel ist nicht nur eine weltberühmte, historische Location mitten in der City an DER Hauptverkehrsader in die Innenstadt schlechthin….sondern wir haben für die kommenden Jahre vier Areas unter einem Dach zur Verfügung:

  • Exhibition Area mit fast 2.500qm Ausstellungsfläche
  • Conference Area mit jeder Menge Meeting- und Präsentationsräumen
  • Party Area für ca. 1.000 Leute pro Nacht (Festival-Do/Fr/Sa) in Form des alten Planetariums…mit voll funktionsfähiger Sternenprojektion.
  • Cinema Area mit drei (!) Kinos, darunter dem ehemaligen Münchner IMAX mit einer 12 x 20 Meter Leinwand und einer Bildqualität besser als HDTV. Jetzt sind wir dort, wo auch das Filmfest München ist! Stellt Euch vor: mit einem Tennessee oder Bourbon im Kinosessel sitzen und – passend zum Sprit – eines der legendären Konzerte der Stones- oder Eagles sehen. “On the Rocks” im Glas und auf den Ohren. Whisk(e)y-Kultur live –  aus einer der besten Film- und Dolby Sourround-Anlagen der Stadt. Wie genial wäre das!!!???
  • Künftig ergeben sich damit eine Menge Entwicklungsmöglichkeiten. Das Festival ist ein “Open Source Projekt”, das sich ständig weiterbewegt und verändert. Gemeinsam mit den Event-Profis des Dt. Museums sowie mit den Kreativen aus Medien- Bar- und Aussteller-Szene können (und werden!) wir unter den phantastischen neuen Voraussetzungen in den kommenden Jahren einen völlig neuen Event-Typ kreieren. Mehr dazu pronto hier im Blog.

    Für heute schon mal eine Montage unserer Art Direktorin Nicole – so werden Zehntausende im Jan/Feb für drei Wochen die Fassade der Museumsinsel sehen:

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    Das Festival auf der Fassade des Deutschen Museums

    Wie gesagt – Rock’n Roll.

    Beste Grüße – und Danke für Ihre/Eure treue Unterstützung des Festivals!!!

    FB

    Johnnie Walker – sehr coole Markenwerbung

    The Man Who Walked Around The World – A True Story…

    …unter diesem Titel wird derzeit der jüngste Werbespot von Johnnie Walker begeistert durch die Web 2.0-Community gereicht. Dies ist aus mehreren Gründen erstaunlich: Einerseits steht die Szene Firmenwerbung normalerweise eher kritisch gegenüber, andererseits sind sechseinhalb Minuten verdammt lang. Eigentlich zu lang für’s Kino, zu lang für’s Fernsehen – und erst recht zu lang für ein  Viral, das die Aufmerksamkeitsspanne der Twitter/Blog-Generation fast um das doppelte übertrifft. Eigentlich. Aber dieser Film ist anders.

    Rauhe Highlands, Nebel, Dudelsack – die unvermeidliche Metaphern-Kiste, wenn’s um Schottland- und Whisky-Werbung geht. Nicht in diesem Film. “Hey piper – shut up!” – so schnauzt Schauspieler Robert Carlyle zu Beginn den unvermeidlichen Dudelsackspieler an, um dann, in einer einzigen, ungeschnittenen Einstellung die Geschichte der Marke zu erzählen. Der Slogan der Marke – Keep Walking – wird dabei in der einfachsten möglichen Weise interpretiert – und zwar originell, witzig, temporeich und mit kreativer Klasse.

    Nach dem unfreiwillig komischen Maker’s Mark “Werbevideo” (siehe unten oder Tag Cloud rechts) hier nun ein Profi-Produkt. Geniale Idee, klasse Umsetzung, klasse Film.

    Auftraggeber: DIAGEO, London

    Produkt: Johnnie Walker

    Agentur: BBH, London

    Schauspieler: Robert Carlyle


    Munich Whisky & Bar Festival 2009: Die Nachlese

    Es ist soweit…die Film-Doku des 2009er Festivals ist online. Vielen Dank an die Studenten der Bayerischen Akademie für Fernsehen (Verena, Daniel und Elis), die das Festival als Praxisprojekt aufgegriffen und engagiert begleitet haben. Wenn’s nach uns geht: Sehr sehr gerne wieder!

    Das Fazit fällt rundherum positiv aus:

    • 3.500 Besucher.
    • 37 Aussteller (so viele wie nie zuvor).
    • Viele neue Rums, Cachacas, Brände und andere Spirits. Neben Talisker ist Zacapa der erste”Nicht-Whisky-Hauptsponsor” – die weitere Öffnung für andere Spirits ist also 2009 hervorragend vorangekommen.
    • Tolle Presse: 75 Medien haben über uns Berichtet – Danke an die betreffenden Journalisten!
    • Die Bar-Touren sind 2009 erneut super angekommen 19 Partner-Bars kooperieren mit dem Festival.
    • A propos Bar: Das Festival sah so viele Besucher aus der Barszene wie nie zuvor. Neben dem Who is Who aus München kam erstmals auch internationaler Besuch: Barkeeper aus Zürich, Wien und – mit Phil Duff und Crew – eine Delegation aus Amsterdam haben das Festival beehrt.

    In dem Video finden Sie neben Impressionen des 2009er Events auch Aussagen von…

    • Phillip Prichard (Prichard’s Rum) über die richtige Verkostung von Spirits,
    • …den Whisky-Legenden Jim Murray und Jim McEwan über das Festival 2009,
    • …Comedian und Afficionado Michael Mittermayer über seine Liebe zum Whisk(e)y.

    Genug geredet – viel Spaß mit dem Clip!

    Zum Warmlaufen: Die Bilder vom Festival 2008

    Ende kommender Woche startet wieder das Whisky & Bar Festival – hier zum Warmlaufen schonmal ein paar Bilder vom letzten Event: ideales Material, um schon jetzt in Stimmung zu kommen. Klickt den Clip auf “groß”, stellt Euch den Duft aus hunderten offener Flaschen und Gläser in den schummerigen Gewölben der Praterinsel vor…wenn wir diese Bilder sehen, dann kriegen selbst wir als Veranstalter nochmal einen richtigen Kick.

    In einem seiner Lieder hat Konstantin Wecker mal gesungen “Genug kann nie genügen!”. Bingo. Daher haben wir monatelang Vollgas gegeben, um den letzten März nochmal deutlich zu toppen. “Flach spielen, hoch gewinnen” heißt es ja… Aber wir sind seeeehr optimistisch, daß das klappt.

    See you there!!!


    Munich Whisky & Bar Festival 2008 from Frank Böer on Vimeo.

    Keep the Spirit! (II): Finanzkrise

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    Sparschwein in der Finanzkrise

    Für alle, denen der erste “Keep the Spirit!”-Blog zu schwerblütig war, hier eine leichte Variante – inspiriert durch die Finanzkrise bzw. den Inhalt einer einschlägigen Office-Funmail:

    • Was ist der Unterschied zwischen einem Investmentbanker und einer Pizza? Die Pizza kann eine vierköpfige Familie ernähren! 
    • Wie heißt das neue Lieblingslied der Topbanker? «My Boni Are Over the Ocean».
    • Was ist Optimismus? Wenn ein Investmentbanker sich am Sonntag fünf frische Hemden bügelt.
    • Sagt der Investor: «Ich schlafe wie ein Baby…ich wache jede Stunde auf und heule.»
    • Klagt der Investor: «Diese Krise ist schlimmer als eine Scheidung. Ich habe die Hälfte meines Besitzes verloren und bin immer noch verheiratet.»
    • Ein Mann ging zur Bank und sagte: «Ich möchte ein kleines Unternehmen gründen.» Sagt der Bankmanager: «Kaufen Sie ein grosses und warten Sie ein paar Tage.» 

    Unser Rat, liebe Investoren: Investieren Sie JETZT in erstklassige Spirituosen! Denn kurzfristig bekommen Sie für Ihr Geld nirgendwo mehr Prozente als kommende Woche auf dem Munich Whisky & Bar Festival! Bei bestimmten Beteiligungen garantieren wir Ihnen mindestens 40% – sofort!

    “Moralische Nutzanwendung” zu obigem Bildmotiv angesichts der Finanzkrise:

    Erstens: die Sau atmet einfach durch den Hintern weiter – und ist trotzdem gut drauf.

    Zweitens: das Wasser hat das kritische Niveau noch lange nicht erreicht!

    In diesem Sinne: Keep the Spirit!

    Matt in High Spirits

    Mit aktuell knapp 17 Mio Aufrufen ist dieses Youtube-Video von Matt Harding längst absolute Internet-Legende: Ein Typ reist 14 Monate um die Welt, macht (irgendwann unterstützt von hunderten lokaler Statisten…) in 42 Ländern an den verrücktesten Orten immer die gleichen Dance-Moves – und filmt sich dabei.

    Das Kosmopolitische, Globale und Verbindende, das in dem Clip so toll rüberkommt, ist genau das, was die Welt der Spirituose so faszinierend macht: Fast jede Region der Welt hat ihren Drink, in dem sich die lange Geschichte, reiche Tradition und grandiose Kultur der jeweiligen Ursprungsländer widerspiegelt. Euch/Ihnen die Vielfalt, Schönheit und innere Wertigkeit dieser Produkte ein wenig zu vermitteln, ist eines der Anliegen des Munich Whisky & Bar Festivals.

    Tequila, Bourbon, Cognac, Sake, Malt, Obstbrand, Grappa, Pisco….wie cool wäre es, Matt’s Idee für einen viralen Clip über die Kultur der internationalen Spirits zu adaptieren!

    Dance on – and keep the Spirit!

    Bourbon für Einsteiger

    scott-pugh_webDas erste “reinrassige” Whisky-Interview auf diesem Blog, geführt nach einer sehr kurzen Nacht während einer Veranstaltung im Herbst 2006.

    Vorab: Das Interview ist ein kleiner Audio-Kurs für Einsteiger zum Thema Bourbon geworden und wurde geführt mit einem der kompetentesten Jungs überhaupt: Scotty Pugh von Blanton’s. Scott sieht aus wie ein Linebacker aus der  NFL, ein Schrank von Mann, und ist einer der nettesten Typen, die man in der ganzen Szene treffen kann. Große Teile des Jahres verbringt er „touring the world“ für Buffalo Trace, der traditionsreichen Brennerei hinter der Marke Blanton‘s (dem ersten Bourbon, der als Einzelfaß-Abfüllung angeboten wurde).

    sz-blantonsViele Leute, insbesondere Barkeeper, bekommen beim Namen “Blanton’s ” leuchtende Augen. Konkreter Anlaß für das Gespräch war eine Kooperation zwischen der Brennerei Blanton’s, dem Magazin der Süddeutschen Zeitung und FINEST SPIRITS. Das Ergebnis: fünf handverlesene Fässer für die “Edition Süddeutsche Zeitung Magazin”. Die Flasche gehört bis heute zum Besten was es in diesem Bereich gibt und ist erhältlich nur hier.

    Das Interview geht ohne großen Intro gleich in medias res: In seiner 2006er Whisky Bible bezeichnet Jim Murray amerikanischen Whiskey als den besten Whisk(e)y der Welt – dieses Statement reiche ich zu Beginn an Scott weiter. Seine Ausführungen rund um den amerikanischen Whiskey haben nichts von ihrer Relevanz verloren.

    Inhalte:

    • Der aktuelle Trend zu älteren Bourbons
    • Was genau ist Bourbon – und was macht einen guten Bourbon aus?
    • Kurze Geschichte des Bourbons und der Brennerei Blanton’s
    • Gegenwärtige Situation des American- bzw. Bourbon Whiskey
    • Was bietet Bourbon dem Whisk(e)y-Einsteiger
    • Warum hat Blanton‘s der „Edition SZ Magazin“ einige seiner besten Fässer gegeben?
    Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

    Aktuelle Buchtipps

    Zum Thema Spirits gibt es zahlreiche gute Literatur. Die Whisky Bible von Jim Murray (rechts) ist inzwischen einer der Klassiker schlechthin, Stefan Gabányi’s Lexikon ist eines der besten (und ästhetisch schönsten!) deutschsprachigen Bücher. Werner Obalski ist Co-Autor des jüngst erschienenen Tequila-Buchs -  alle Autoren können Sie auf dem 2009er Whisky & Bar Festival treffen!

    Neben den Vorschlägen rechts auf der Seite möchten wir Ihnen aktuell zum Whisky & Bar Festival 2009 noch folgende Bücher besonders ans Herz legen:

    Aus der Barkultur nicht wegzudenken, wird amerikanischer Whiskey auch beim allgemeinen Publikum immer beliebter. Entscheidend an dieser Renaissance beteiligt war Jim Murray, last but not least durch dieses Buch. Gegliedert in drei inhaltliche Bereiche, erfährt man jede Menge über Geschichte, Herstellung, Brennereien und  Produkte. Neben Bourbon wird auch Tennessee, Rye und Corn mit eigenen Kapiteln bedacht. Ansprechend bebildert und kompakt im Format, spürt der Leser von Beginn an die Passion, die der Autor dem Thema entgegenbringt. Aus dieser Passion für Bourbon, Tennessee & Rye hat er auch dann keinen Hehl gemacht, als er in einer schottischen (!) Radio-Talkshow nach seinem Lieblingswhisky gefragt wurde. Mutiger wäre nur noch, auf dem Münchner Oktoberfest für belgisches Bier zu werben. Besonders beeindruckend ist die Beschreibung des Einflußes, den Whiskey auf die Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte des jungen Amerika gehabt hat.

    Als vor ein paar Jahren die erste Ausgabe des in englischer Sprache erscheinenden Yeabooks in die Regale kam, waren viele skeptisch: brauchte es angesichts des literarischen Ozeans zum Thema wirklich noch eine weiteres Buch? Der Markt hat die Frage schnell beantwortet: in kurzer Zeit wurde die Publikation  zum Standardwerk. Ausgewiesene Experten wie Charles Mac Lean, Ian Buxton Dominic Roskrow et al diskutieren in ihren Artikeln im ersten Teil aktuelle Themen der Szene. Es folgen hunderte von Whisky Shops, Internet-Quellen, neue Abfüllungen sowie eine Zusammenfassung wichtiger Entwicklungen des abgelaufenen Whisky-Jahres. Für “number cruncher” hält das Buch aktuelle Branchenstatistiken bereit, Sensoriker kommen durch 200 Tasting Notes zu Single Malts so gut wie aller schottischen und irischen Brennereien auf ihre Kosten. Reich bebildert, ist das Buch eine gelungene Mischung aus Hochglanzmagazin, Fachjournal, Nachschlagewerk und statistischem Whisky-Jahrbuch.

    Nice Job, Captain Joe!

    Dieser Clip geisterte eine Zeit lang auf einer ganzen Reihe von College Humor-Seiten durch’s Netz, könnte genau so gut “Welcome to Redneck Country!” heißen und hat einen einfachen Plot: eine Gruppe von Hinterwäldlern angelt irgendwo vor der amerikanischen Küste, einer der Jungs fängt sich einen Haken ein und die anderen, nun ja, helfen ihm (und zwar – buchstäblich – mit Bordmitteln).

    Eine große Flasche Maker’s Mark kommt in diesem Zusammenhang zu ungeahnten Ehren.

    Ein wenig erinnert die skurrile Szene an eine Zeit in der Geschichte des Whiskey, die schon ein paar Tage zurück liegt: Schon vor dreihundert Jahren war Whiskey ein beliebtes, vergleichsweise wirksames und daher extensiv eingesetztes Mittel zur Ruhigstellung der Kämpen, die in den diversen Reibereien der amerikanischen Gründerzeit nicht schnell genug den Kopf eingezogen hatten.

    Yeeehaw! That was good, Captain Joe!

    (Hinweis: Der Clip ist nicht wirklich ugly – zartere Gemüter sollten jedoch bitte hier klicken!)

    Keep The Spirit! (I): Inspiration

    Kurz vor Weihnachten schickte mir ein Freund aus USA den Link zu diesem Clip: es geht um einen schwerbehinderten Amerikaner und seine Story. Einerseits ein ziemlich amerikanischer Clip (in jeder Hinsicht) – das jedoch ändert nichts an der sehr menschlichen und eindrucksvollen Botschaft.

    Der Film hat nichts mit Spirituosen zu tun, aber eine Menge mit “Spirit”. Und zwar Spirit im Sinne von Haltung. So gesehen liefert der Clip ein Beispiel für “finest spirit” ganz anderer Art – und paßt gerade wegen dieser begrifflichen Doppeldeutigkeit super in einen FINEST SPIRITS-Blog.

    Ein Clip, der den eigenen Blick in Richtung Horizont lenkt. Ein Clip, der zeigt, daß mit dem richtigen “Spirit” fast alles möglich ist. Sogar dann, wenn man man eigentlich gar keine Chance hat. Daß dies keine leeren Phrasen sind, zeigen Leute, die mit einem unbeugsamen “Spirit” Unmögliches möglich gemacht haben. Zum Beispiel ein Oli Kahn, der mit seinem (in der Tat titanischen!) “Weiter, immer weiter!” seine Mannschaft noch zu einer Meisterschaft gepeitscht hat, die schon weiter weg war als der Mars. Oder ein Winston Churchill, dessen “Never, ever, ever give in!” eine ganze Nation zusammengeschweißt hat.

    Auf die F***** zu fallen, gehört zum Menschsein wie das Atmen. Den Unterschied aber macht die Fähigkeit des Aufstehens. Fragt man erfolgreiche Unternehmer nach ihrer größten persönlichen Leistung, hört man oft: “Ich war oft am Boden. Aber sie haben mich niemals wirklich klein gekriegt – weil ich immer und immer wieder aufgestanden bin”. Die Amis nennen das “fighting spirit”. Hier sagt man dazu Siegermentalität.

    Ein Clip, der an das Bessere, an das Wesentliche in uns appelliert…

    In diesem Sinne: Keep the Spirit!

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